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Freitag, 19. Februar 2010

Weißwurstfrühstück

Tatsächlich habe ich noch nie eine Weißwurst gegessen, und das wird sich wahrscheinlich auch nicht ändern. Natürlich ist dieses Würstchen ein vegetarisches Fake-Produkt. Dazu süßer Senf und frisch (auf)gebackene Brezeln. Mal was ganz Anderes, und wirklich sehr lecker.

Freitag, 5. Juni 2009

Müsli

Nach viel zu langer Blog-Pause melde ich mich mit einem sommerlichen Müsli wieder zurück.
Auch viele Obstsorten waren in der Winterpause fast schon von der Bildfläche verschwunden, jetzt ist die Auswahl endlich wieder größer. Für diese farbenfrohe Müsliversion habe ich Blaubeeren und Aprikosen verwendet.

Sonntag, 22. Februar 2009

Wochenend-Frühstück

Für den guten Start ins Wochenende: Brot mit diversen Aufstrichen / Belägen, Obstteller (mit saftiger Birne, weniger saftiger Pflaume und Chashewkernen), cremiger Kakao und frische Schokobrötchen.

Das Kakaopulver stammt aus Italien, je nach Zubereitung wird das fertige Getränk so cremig und dickflüssig, dass zumindest ein Plastiklöffel locker darin stehen könnte. Abgesehen von Kuhmilch kann man es auch mit Hafer-, Reis- oder Sojamilch zubereiten, haben wir alles getestet und war alles lecker. Sogar mit merkwürdig riechender Reismilch, im Rohzustand ungenießbar, war das Ergebnis sehr gut.

Mein spezieller Tipp sind die frischen Schokobrötchen (geht auch als Croissants). Einfach fertigen Blätterteil in passende Stücke schneiden, jeweils ein Stück Schokolade darin einwickeln und goldbraun backen. Macht fast keine Arbeit und sind noch warm, mit der flüssigen Schokolade, besser wie vom Bäcker.

Sonntag, 8. Februar 2009

Apfelpfannkuchen

Für den Pfannkuchenteig einen geriebenen Apfel mit Mehl und so viel Flüssigkeit (z.B. Sojamilch) vermischen, dass ein zähflüssiger Teig entsteht. Nach Geschmack etwas (Vanille-)Zucker zugeben, ein paar Minuten quellen lassen und dann in heißem Fett braten.
Mein Pfannkuchen war wohl etwas zu lange in der Pfanne, aber das Foto ist auch zusätzlich etwas unvorteilhaft geworden, ganz so schwarz war er in Wirklichkeit nicht. Dazu gab es Banane und Himbeersahne (Soyatoo-Schlagsahne + Himbeeren).

Die Sahne war ein Überbleibsel von leckerem selbstgemachten

Himbeereis
:

Dafür ein Päckchen Soyatoo-Sahne steifschlagen, eine Packung TK-Himbeeren zerdrücken (geht gut, wenn die Himbeeren in einer Plastiktüte verpackt sind), und dann vermischen. Durch die Kälte wird die Sahne sofort relativ fest, es entsteht ein cremiges Eis, dass von Geschmack und Konsistenz her sehr an herkömmliches Eis erinnert. Sollte auch mit anderem TK-Obst gehen. Gerüchten zufolge kann man das Eis auch mit einem starken Mixer herstellen, meiner schafft es nicht.
Leider eignet sich das Eis nicht zum längeren Eingefrieren, es wird dann zu einem sehr festen Eisklotz, der sich gar nicht mehr portionieren lässt. Allerdings spricht nichts dagegen, dass Eis im Kühlschrank zu lagern, sodass wieder eine Art Frucht-Sahne daraus wird, s.o..

Donnerstag, 22. Januar 2009

Amaranth-Brei mit Früchten

Anstatt dem allseits beliebten Hirsebrei hab ich diesmal das gleiche mit Amaranth versucht: 3El Amaranth weich kochen, mit Vanillezucker und Hafersahne verfeinern, dazu Obst, Nüsse (in diesem Fall Mandeln) und Zimt/Zucker nach Geschmack.

Fazit: ich muss zugeben, dass mir die Hirse-Variante deutlich besser schmeckt. War zwar genießbar, aber irgendwie nicht ganz mein Geschmack.

Montag, 15. Dezember 2008

Frische "Pizza"Brötchen

Da nach zwei Runden Pizza alle satt waren, fiel die dritte aus und ein Klumpen Teig blieb übrig. Daraus wurden am nächsten Morgen frische Brötchen.
Das war der erste Versuch, Hefeteig im Kühlschrank zu lagern, und es war ein voller Erfolg. Auf diese Art kann man ganz einfach abends einen Teig vorbereiten, und dann zum Frühstück ohne allzu großen Aufwand ofenfrische Brötchen genießen.

Freitag, 14. November 2008

Frühstückshighlights

Die tollsten Dinge entstehen manchmal einfach aus der Not heraus. Wenn mal wieder abends keiner Lust hatte, ein Müsli vorzubereiten, ist ein Pfannkuchen aus frischem Getreide eine schnelle Alternative.
Die Füllung besteht aus Haselnussmus und Zuckerrübensirup, dazu gab es Paranuss und extrem saftige Mango.


Eine andere Verwendungsmöglichkeit für die Haselnuss-Zuckerrübensirup-Mischung: einfach auf's Brot schmieren. Dafür lasse ich Nutella links liegen. Bei Gelegenheit werde ich vielleicht versuchen, auch noch Kakaopulver dazuzumischen, dann ist die Nutella-Alternative perfekt.

Dazu gab's Sojajoghurt mit Früchten.

Dienstag, 4. November 2008

Neues im Müsli: Passionsfrucht

Wieder mal eine Frucht, die ich bis jetzt noch nicht beachtet hatte. Die Passionsfrucht ist eine Abart der Maracuja. Wenn die Früchte reif sind, haben sie eine ganz runzelige Schale (das gehört so). Die Verwendung ist recht simpel: auf die Hälfte schneiden und auslöffeln.
Im Inneren befinden sich viele dunkle Kerne und etwas Gelbes "Drumherum". Es riecht so aromatisch fruchtig-süß, dass ich es sogar trotz meiner dicken Erkältung riechen konnte.

Der Rest ist Müsli-Grundmischung, Apfel, Soyatoo-Sahne und Cashewkerne.

Fazit: die glitschige Konsistenz in Kombination mit den Kernen ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Geschmacklich aber ganz große Klasse.

Samstag, 1. November 2008

Feiertags - Frühstück

War wohl doch eher ein Brunch. Es gab Müsli mit extrem saftiger Melone und getrockneten Cranberries. Außerdem Aufbackbrötchen mit diversen Belägen.

Sonntag, 26. Oktober 2008

Das Frischkornmüsli

Kaum ein anderes Gericht ist in der vegetarischen Küche so bekannt wie das Müsli. Das selbstgemachte Frischkornmüsli aus frisch geschrotetem Getreide ist reich an fast allen lebensnotwendigen Inhaltsstoffen. Die Zusammensetzung ist so ausgeklügelt, das es mich immer noch begeistert. Da das Getreide roh verzehrt wird, bleiben auch hitzeempfindliche Vitamine / Mineralstoffe / Spurenelemente (nachfolgend "Vitalstoffe" genannt) erhalten. Manche Vitalstoffe oxidieren sehr schnell beim Kontakt mit Luft, daher ist es entscheidend, das Getreide wirklich als ganzes Korn zu lagern und erst kurz vor dem Gebrauch frisch zu schroten.

Durch den hohen Anteil an komplexen Kohlenhydraten hält das Müsli lange satt und verhindert Heißhungerattacken.

Am Abend werden pro Portion 3 El Getreide grob geschrotet. Man kann wohl fast alle Getreidesorten dazu verwenden, am liebsten mögen wir Dinkel und Weizen. Hafer nimmt eine Sonderstellung ein, er wird erst am Morgen geschrotet und nur kurz gewässert, da er sonst bitter werden kann (Hafer enthält vergleichsweise viel Fett, dass mit der Zeit ranzig wird).

Das Getreide mit Wasser zu einem dickflüssigen Brei verrühren und zugedeckt über Nacht stehen lassen.

Morgens kommen die weiteren Zutaten dazu:
Ein frisch geriebener Apfel (pro Portion ca. ein halber) ...

... etwas Zitronensaft (wenn gerade eine unbehandelte Zitrone zur Hand ist, kann man auch die dazugehörige Schale abreiben) ...

... pro Portion ein Tl Zuckerrübensirup (oder anderes Süßungsmittel nach Wahl) ...

... nach Geschmack ein Schuss Sahne (ich mag am liebsten Hafersahne). Ist vermutlich nicht wirklich nötig, das Getreide und die Nüsse sollten eigentlich genug Fett enthalten, um die fettlöslichen Vitamine aufzunehmen. Wer das Müsli als 100% Rohkost essen möchte, kann die Sahne also getrost weglassen.

So, damit ist die Grundmischung fertig.

Darauf kommt dann Obst der Saison (ca. 100g pro Portion) ...

... und 1 El gehackte Nüsse / Kerne. Manchmal auch von Beidem das Doppelte ;-).

Es ist empfehlenswert, die Getreide-, Nuss- und Obstsorten öfters abzuwechseln. Erstens schmeckt es abwechslungsreicher, und zweitens erhöht es die Chance, auch ohne spezielles Ernährungswissen sämtliche noch so seltenen Nährstoffe zu sich zu nehmen.

Warum ist das Frischkornmüsli so gut geeignet, um meinen Eisenbedarf zu decken?

Dieses Müsli eins der besten Mittel gegen die Schwierigkeit, dass pflanzliche Nahrung zwar reichlich Eisen enthält, dieses aber schwieriger als tierisches aufgenommen wird. Alle möglichen Tricks dagegen sind hier enthalten:
  • Eisen ist reichlich enthalten in Vollkorngetreide
  • Vollkorngetreide enthält leider auch Phytin, was die Eisenaufnahme hemmt.
  • Durch bestimmte Vorgänge (quellen lassen, keimen, Teigführung mit Sauerteig) wird Phytin in Phytase umgewandelt, was diese ungünstige Eigenschaft nicht mehr hat.
  • die Eisenaufnahme wird gefördert durch Vitamin C (im Zitronensaft, ggf. auch im Obst).
  • erschwert wird sie z.B. durch Kaffee, Tee und Kalzium (daher macht Müsli mit Milch wenig Sinn)
  • Eisen ist sehr reichlich enthalten in Zuckerrübensirup (13mg / 100g). Daher verwende ich gerne dieses sonst selten gebrauchte Süßungsmittel (zum Vergleich: Rinderfilet gegart: 3,2mg / 100g)
Ich würde am liebsten gleich anfangen, ein solches Müsli zu machen, habe aber keine eigene Mühle. Was soll ich tun?
  • Zum Probieren eignet sich auch eine alte Kaffeemühle
  • In manchen Bioläden / Reformhäusern kann man Getreide schroten oder mahlen lassen (so richtig frisch ist es dann wohl leider nur bei der ersten Portion)
  • einfache Handmühlen (oder auch Flocker) gibt es recht günstig (evtl. nach "Mohnmühle" suchen)
  • bei ebay kann man mit etwas Geduld manchmal Schnäppchen machen
  • Körnermüsli aus gekeimtem Getreide machen (werde ich in Kürze auch ausführlich beschreiben)

Müslivariationen



Zum Start in den Tag essen wir gerne ein fruchtiges Müsli. Es besteht aus frisch geschrotetem Getreide, Obst und Nüssen.
Hier eine Variante mit Orangen, Trauben und Paranüssen.


Hier das Gleiche nochmal zum mitnehmen.

Eine andere Variante mit Bananen, Schokolade und Cashewkernen. Der weiße Klecks ist Soyatoo-Schlagsahne.

Ein Körnermüsli mit gekeimtem Weizen, Birne, Traube und Mandeln ...

... und eins mit Buchweizen, Orangen und Pflaumen.
Wenn ich mal etwas Zeit habe, werde ich auf jeden Fall die Müsli-Grundrezepte posten.