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Donnerstag, 25. Dezember 2008

Weihnachtsmenü

Passend zu Weihnachten haben wir gerade ein winterliches Menü verspeist:

1. Gang: Kohlrabi mit Bratapfel und Nüssen

Die Apfelstücke wurden zusammen mit den Nüssen gebraten und warm serviert. Dazu ein Dressing aus Essig, Öl, Senf, Pfeffer und viel Schnittlauch. Insgesamt sehr lecker.

2. Gang: Kastanien-Topinamburbraten mit Beilagen

Bratenmischung: 200g Kastanien mit ca. doppelt so viel ganz weich gekochtem Topinambur und 2 El Margarine zerdrücken. Nach Bedarf mit Semmelbrösel binden. Mit Salz und Pfeffer würzen.

In Blätterteig einwickeln und im Ofen backen, während der erste Gang genossen wird.

Grüne Bohnen garen, mit getrockneten Tomaten anbraten.

Kartoffeln brauchen wohl keine extra Anleitung.

Die braune Soße ist diesmal leider etwas misslungen :-/. Vermutlich zu viel Zucker drin. Sollte wohl doch sicherheitshalber wieder einen Vorrat an Päckchen-Soße anlegen ...
Alles andere kann ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

3. Gang: Spekulatius-Tiramisu

Ohne Frage das Highlight des Menüs. Hätte vorher selbst nicht geglaubt, dass veganes Tiramisu sooo lecker sein kann. Deshalb hier mal eine etwas ausführlichere Anleitung.

Zutaten:
  • Ein Päckchen Vanillepudding
  • Zucker (je nach Vanillepudding-Mischung)
  • ein Päckchen Soyatoo-Schlagsahne
  • eine Tasse Espresso
  • 4cl Hochprozentiges
  • Gewürz-Spekulatius (doppelt so viele, wie nebeneinander in die dafür vorgesehene Form passen)
Zubereitung:
  • ein Päckchen Vanillepudding nach Packungsanleitung zubereiten, allerdings mit Wasser statt Milch (sieht nicht toll aus, gehört aber so). Abkühlen lassen. Ein Päckchen Soyatoo-Sahne steif schlagen, mit dem Pudding vermischen
  • eine Tasse Espresso mit 4cl hochprozentigem alkoholischen Getränk deiner Wahl vermischen.
  • Spekulatius kurz in die Espresso-Mischung tauchen, dann nebeneinander in eine flache Form legen
  • Die Hälfte der Creme darauf verteilen
  • Vorgang mit noch einer Schicht Spekulatius und der restlichen Creme wiederholen
  • dick mit Kakaopulver bestäuben
  • kühl stellen und eine Weile durchziehen lassen

Dienstag, 11. November 2008

Rösti mit Kohl und Maronen

Aus den restlichen Kastanien entstand dann dieses Essen. Ein Stückchen Spitzkohl, gebraten mit Zwiebeln und Kastanien. Dazu Kartoffelrösti:

Pro Rösti eine Kartoffel raspeln, ggf. etwas klein gewürfelte Zwiebel dazu, salzen, Flüssigkeit rausdrücken, Röstis formen und in heißem Öl braten (eher langsam braten, damit sie gar werden, bevor sie verbrennen). Das Faszinierende am Rösti: in der Kartoffel ist so viel Stärke enthalten, dass kein weiteres Bindemittel nötig ist.

Montag, 10. November 2008

Pastinaken-Kastanien-Kroketten

Dieses Essen war ein echtes Highlight.

Zutaten (ergibt ca. 10 Stück):
  • 250g Pastinaken
  • 100g Kastanien
  • 2 El Margarine
  • Salz, Pfeffer
  • Semmelbrösel
Das hier ist übrigens eine Pastinake

Die Pastinaken schälen, in Stücke schneiden, ganz weich kochen und zerdrücken. Die Kastanien ebenfalls zerdrücken. Ich habe sie fertig geschält gekauft, natürlich darf man auch gerne selbst kochen + schälen. Alle Zutaten vermischen.
Krokettenförmige Gebilde daraus rollen, in Semmelbröseln wälzen und in Öl von allen Seiten knusprig braten.

Dazu gab es grüne Bohnen mit getrockneten Tomaten (in dieser Kombination super anstatt dem traditionellen Speck) und eine braune Soße.

Das war tatsächlich das erste Mal, dass es mir gelungen ist, selbst braune Soße herzustellen, die auch wirklich braun geworden ist. Daher hier mal eine etwas ausführlichere Anleitung:

Eine kleine Zwiebel würfeln und in Margarine (Menge? Hm, so ca. 2 El vielleicht?) anschwitzen. 3 El Dinkel fein gemahlen (oder sonstiges Mehl) dazugeben. Diese Mischung rösten lassen, bis alles wirklich sehr dunkelbraun ist. Wenn es nach dem Zugeben des Mehls sehr fest wird, etwas Fett hinzufügen, wenn es sehr flüssig bleibt, mehr Mehl.
Mit einem großen Schluck Rotwein ablöschen und mit Wasser auffüllen, dabei immer wieder mit dem Schneebesen umrühren, bis die gewünschte Sämigkeit erreicht ist. Eine Weile kochen lassen (vermutlich hilft das gegen den mehligen Geschmack). Mit Salz, Pfeffer und Gemüsebrühpulver würzen. Evtl. hilft auch eine Prise Zucker und im Zweifelsfall mehr Wein (oder ein Spritzer irgendetwas anderes säuerliches).